Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Freunde!

In diesem Jahr nimmt Jugra die Teilnehmer und Gäste der 6. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz bei sich auf. Diese anerkannte Plattform genießt sowohl auf staatlicher Ebene als auch in Wissenschaft-, Geschäfts-und Expertenkreisen  wachsendes Ansehen. Zwischen Russland und Deutschland sind enge und vertrauensvolle Beziehungen entstanden. Der  bisher erreichte Grad des Vertrauens eröffnet breite Möglichkeiten für gute Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte. Ein Dialog über die aktuelle Entwicklung der Rohstoffmärkte sowie der innovativen Energie- und Ressourceneinsparungstechnologien ist  der kürzeste Weg zum pragmatischen Ergebnis. Daran sind unsere beiden Länder zweifellos interessiert.

Die Deutsch-Russische Rohstoff-Konferenz findet zum ersten Mal unter neuen wirtschaftlichen Bedingungen  statt, welche mit Russlands Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) verbunden sind. Diese Entscheidung führte – das kann man ohne Übertreibung sagen - zu einem prinzipiellen Perspektivenwechsel in der Wahrnehmung Russlands in der Welt und erweiterte die Möglichkeiten der strategischen Anleger, größere Projekte in Russland zu verwirklichen. Es wurden neue Möglichkeiten und neue Marktnischen geschaffen, welche zu erschließen vor allem für die vorteilhaft sein wird, die zuerst kommen.

Auch Jugra stellt eine dieser Quellen der Möglichkeiten dar. Unsere Region ist eines der strategischen Subjekte der Russischen Föderation, das die Energiesicherheit des Landes gewährleistet und bedeutende Finanzmittel zur Modernisierung Russlands bereitstellt. Mit seinen makroökonomischen Kennzahlen gehört das autonome Gebiet zu den drei führenden Regionen des Landes und nimmt hinsichtlich seiner Erdöl- und Energieförderung, seines industriellen Produktionsvolumens sowie seiner Investitionen ins Grundkapital den ersten Platz ein. Schon seit einigen Jahrzehnten fördern wir mehr als die Hälfte des gesamten Erdölvolumens des Landes. Dabei sind unsere potenziellen Möglichkeiten kolossal, sie sorgen für langfristige Stabilität der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung der Region und reduzieren die strategischen Risiken der Unternehmensführung in Jugra für die Anleger.

Das ist gewiss nicht die einzige Richtung unserer strategischen Partnerschaft. Jede intensivere Wirtschaftstätigkeit bedeutet immer gegenseitige Bereicherung der Kulturen, d.h. je weiter sich die Russisch-Deutsche Zusammenarbeit im Rohstoffsektor entwickelt, desto besser können wir einander verstehen und unterstützen.

Ich wünsche allen Teilnehmern und Gästen der 6. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz  produktive und nutzbringende Diskussionen zu führen, und der Anlegergemeinschaft unseres Partners wünsche ich erfolgreich zu sein und auf dem russischen Markt an der Spitze zu stehen.

Herzlich willkommen in Jugra!

Natalja Komarowa
Gouverneurin des Autonomen Kreises der Chanten und Mansen (Jugra)

 

 

Sehr geehrte Organisa- toren, Teilnehmer und Gäs- te der 6. Konferenz des Deutsch-Russischen Roh- stoff-Forums!

Ich freue mich außeror-
dentlich, Sie begrüßen und
Ihnen eine erfolgreiche und
effektive Arbeit wünschen zu
können. Sie haben sich ein-
gefunden, um einen Dialog,
der den wichtigsten Fragen
einer beschleunigten Ent-
wicklung der Zusammenar-
beit zwischen Deutschland und Russland auf dem Rohstoffsektor gewidmet ist, zu führen.

Das Forum wurde zu einer hervorragen- den Plattform, auf der sich die Leiter der füh- renden Unternehmen der Industriezwei-
ge, Politiker, und anerkannte Vertreter von Wissenschaft und Expertise Russlands und Deutschlands treffen.

Die vom Forum erarbeiteten Initiativen werden von der Politik und Geschäftswelt beider Länder mit großer Aufmerksamkeit  aufgenommen, fördern die Entscheidungen zu den wichtigsten aktuellen Pro- blemen auf dem Gebiet der Rohstoffnutzung und tragen zur bedeutenden Verbesserung des Investi- tionsklimas im Treibstoff- und Energiesektor bei.

Ich halte es für äußerst wichtig, ja für ein heraus- ragendes Ereignis, dass die 6. Rohstoff-Konferenz des Deutsch-Russischen

Rohstoff-Forums in Chanty-Mansijsk, der Hauptstadt des Autonomen Okrugs Chanty- Mansijsk- JUGRA durchgeführt wird. Diese Region nimmt nicht nur den ersten Rang in der Erdölförderung unseres Landes ein, son- dern verfügt über ein umfangreiches Poten- zial auf dem Gebiet der Erdgasverar-beitung, darunter auch der rationellen Nutzung von Erdölbegleitgas.

Die innovative Entwicklung des Treib- stoff- und Energie-Komplexes der Region, die fruchtbare Zusammenarbeit mit auslän- dischen Partnern, die Vervollkommnung der Steuergesetze mit dem Ziel der Erhö- hung der Anziehungskraft für Investoren des Autonomen Gebietes sind die Hauptrichtun- gen der Tätigkeit der Führung des Autono- men Okrugs Chanty-Mansijsk –JUGRA.

Ich bin überzeugt, dass die Diskussion, die im Rahmen des Forums stattfindet, interes- sant und inhaltsreich sein wird und zur wei- teren Entwicklung der Zusammenarbeit auf dem Rohstoffsektor mit besonderem Akzent auf die Realisierung des Programms „Roh- stoffe gegen Technologien“ beitragen wird.

Ich möchte den Organisatoren, Teilneh- mern und Gästen des Forums konstrukti- ve Lösungen und die Verwirklichung der kühnsten Pläne zum Wohle unserer beider Länder wünschen.

V.A. Jasew
Präsident der Russischen Gasgesellschaft

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Wertschöpfungskette der für die weitere Entwicklung der globalen Informationsgesellschaft notwendigen Rohstoffe orientiert sich zunehmend an den Kriterien Nachhaltigkeit und Effizienz. Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit werden beim Abbau von Rohstoffen verstärkt berücksichtigt. Auf dem Weg von der Exploration bis zum Recycling gibt es allerdings noch viele unausgeschöpfte Kooperationsmöglichkeiten zwischen Erzeugern, Produzenten und Nutzern. Das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum leistet seit einem halben Jahrzehnt als Dialogplattform für die Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einen Beitrag für die Entwicklung der Rohstoffbeziehungen zwischen Deutschland und der Russischen Föderation. Die bilaterale Zusammenarbeit wird durch eine Vielzahl an unternehmerischen Projekten und wissenschaftlich-technischen Initiativen weiter ausgebaut. Daran gilt es weiter anzuknüpfen.

Auf der 6. Deutsch-Russischen Rohstoff-Konferenz im westsibirischen Chanty-Mansijsk werden wir uns auf Einladung der Gouverneurin des Autonomen Gebietes Jugra, Frau Natalja Komarowa, mit einem vielschichtigen Themenkomplex beschäftigen. Bilaterale Projekte zur Energieeinsparung und Energieeffizienz werden ebenso behandelt, wie die Zusammenarbeit bei der Nutzung von Erdölbegleitgas, Wasserstoff, Helium und Seltenen Erden. Im Vordergrund werden insbesondere die Möglichkeiten bei der Entwicklung einer modernen Infrastruktur der von der Erdöl- und Erdgasförderung geprägten Region stehen. Dafür wird auf vielen Ebenen eine deutsch-russischen Kooperation ausdrücklich gewünscht. Erstmals werden wir die Rohstoff-Konferenz in diesem Jahr gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft durchführen.

Die Region Jugra ist eine tragende Säule der Rohstoffwirtschaft der Russischen Föderation, die spannende neue Erfahrungen und Kontakte bereithält. Ich lade Sie herzlich zu einem Besuch ein.

Mit den besten Grüßen

Prof. Dr. Klaus Töpfer
Schirmherr Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum